Beamtendarlehen online: Kredit für Beamte berechnen

Kredit für Angestellte

Darlehen für Angestellte – mehrere Wege, dasselbe Ziel

Angestellte gibt es in verschiedenen Bereichen, diese Unterscheidung muss schon an dieser frühen Stelle erwähnt werden. Denn nur so kann im weiteren Verlauf eine Trennung zwischen verschiedenen Darlehensangeboten gelingen. Unter historischen Gesichtspunkten waren Angestellte zumeist eher in höheren Positionen mit gewisser Verantwortung zu finden und stammten eher nicht aus dem klassischen handwerklichen Umfeld. Dabei ist zwischen zwei verschiedenen Angestellten-Verhältnissen zu unterscheiden:

  1. Angestellten im Öffentlichen Dienst
  2. Angestellten in der privaten Wirtschaft

Diese Unterteilung ist durchaus wichtig, wenn es an die Suche nach einem passenden Kredit geht. Und das aus einem einfachen Grund.

Der Beamtenkredit

Die sogenannten Beamtendarlehen, die vielfach von besonders günstigen Konditionen geprägt sind, stehen bei vielen Anbietern auch Angestellten zur Verfügung. Allerdings nur, wenn es sich bei Antragstellern um Angestellte aus dem Öffentlichen Dienst handelt. Anderen Angestellten, die für private Arbeitgeber tätig sind, kommen leider nicht in den Genuss solcher Finanzierungsmodelle. Bei den Begrifflichkeiten in diesem Bereich sollten Kreditnehmer in spe ohnehin besonders genau auf die Konditionen und Inhalte der Verträge schauen. Denn es gibt auch bei Finanzierungen für Beamte (und Angestellte im Öffentlichen Dienst) Abweichungen, die sich Lesern der Verträge nicht selten erst auf den zweiten Blick erschließen.

Angestellte im Öffentlichen Dienst und Beamte sind beliebte Kunden

Beamtenkredite sind Angebote am Kreditmarkt, die sich durch meist besonders günstige Konditionen auszeichnen. Dieses Entgegenkommen vonseiten der Geldgeber ergibt sich in erster Linie dadurch, dass Kreditnehmer mit Beamtenstatus einen besonders hohen Kündigungsschutz vorweisen können. Das Risiko eines Zahlungsausfalls wird von Kreditinstituten entsprechend gering eingeschätzt, zumal Beamte auch im Laufe ihrer beruflichen Karriere regelmäßig in bessere Besoldungsklassen aufsteigen. Die Erfahrungen zeigen, dass auch Angestellte im Öffentlichen Dienst in vielen Fällen einen sicheren Arbeitsplatz besetzen, hat dazu geführt, dass auch diese Zielgruppe von besonders niedrigen Zinssätzen und anderen kundenfreundlichen Bedingungen bei der Kreditvergabe profitieren können.

Beamtendarlehen als spezielle Angebote von Versicherungen

Beamtenkredite gab es früher bei Banken noch deutlich häufiger als heute, wobei sie oftmals normale als Ratenkredite waren. Beamtendarlehen – hier zeigt sich der Unterschied zwischen Produkten mit dem Namenszusatz „Kredit“ oder „Darlehen“ wiederum sind spezielle Offerten des Marktes, bei denen Verträge in Verbindung mit einer Lebensversicherung abgeschlossen werden. Die Tilgungssummen werden in diesem Fall an den Versicherer gezahlt, die Zinsen gehen an die geldgebende Bank, die zudem ihr Kapital nach dem Ende der Kreditlaufzeit zurückerhält. Das Beamtendarlehen im eigentlichen Sinne gibt es also einzig und allein mit dem integrierten Versicherungsmodell. Angestellte sind bei derlei Kreditprodukten meist nicht Teil der Zielgruppe.

Allerdings ist es durchaus empfehlenswert, sich im Ernstfall an Anbieter zu wenden, um herauszufinden, ob die Finanzierungen nicht auch über Kunden mit Beamtenstatus hinaus bereitgestellt werden. Selbst wenn Ablehnungen die Folge der Anfragen sind – es zu versuchen, kann sich im Erfolgsfall erheblich bezahlt machen.

Normale Ratenkredite als Darlehen für Angestellte nutzbar

Mehrheitlich sind Darlehen für Angestellte im Öffentlichen Dienst als klassische Ratenkredite, die sich wegen der genannten beruflichen Sicherheit mitunter günstiger gestalten lassen als Kredite, die von normalen Arbeitnehmern oder Angestellten beantragt werden können. Kunden, die Angebote mit speziellen Konditionen für Staatsdiener nutzen möchten, müssen selbstredend Nachweise zum aktuellen Arbeitsverhältnis erbringen, eben weil die Produkte der Geldgeber einen bestimmten Kundenkreis vorbehalten sind. Die erwähnte Versicherung bleibt beim normalen Darlehen natürlich außen vor – allerdings bieten Anbieter vieler Darlehen für Angestellte in Kooperation mit Partnern aus der Versicherungsbranche durchaus auf Wunsch einen Versicherungsschutz. In erster Linie sind hier Restschuldversicherungen gemeint, wie sie selbst bei Null-Prozent-Finanzierungen im Handel oftmals empfohlen werden, obwohl dies aus Sicht vieler Verbraucherschützer wenig sinnvoll ist.

Konditionen vor Kreditabschluss auf Kostenfallen hin prüfen

Stattdessen verursachen Extras dieser Art für Kunden vor allem Kosten. Der Abschluss der Policen will im Übrigen schon deshalb wohl überlegt sein, weil die Versicherungsbeiträge – so die Kritik etlicher Branchenkenner in den vergangenen Jahren – sogar dann fällig werden können, wenn Kreditverträge widerrufen werden. Dies liegt daran, dass Darlehens- und Versicherungsverträge unabhängig voneinander abgeschlossen werden. Ausnahmen, bei denen der Versicherungsschutz ratsam sein kann, sind insbesondere Darlehen für Angestellte, die zum Zwecke einer Bau- oder Immobilienfinanzierung zum Einsatz kommen. Hier dient zwar das finanzierte Objekt – ähnlich wie bei manchem Autokredit – selbst als Sicherheit. Der Abschluss oder die Einbringung einer schon vorhandenen Lebensversicherung oder einer Restschuldversicherung optimiert aber vielfach die Erfolgsaussichten und auch die Konditionen können sich zugunsten der Kreditnehmer entwickeln.

Mit welchen besonderen Bedingungen locken Angestelltendarlehen?

Sieht man sich am Markt genauer an, tauchen durchaus verschiedene Darlehen für Angestellte im Öffentlichen Dienst auf. Dann werden Sie erkennen, dass auch diese Berufsgruppe von verschiedenen Vorteilen Dank ihrer Berufswahl freuen können. Mancherorts stoßen Berufstätige aus diesem Bereich auf Sonderdarlehen, bei denen teilweise von „Krediten mit B-Tarif“ die Rede ist. Gemeint sind hier in der Tat oftmals die Beamtenkredite von Versicherungsgesellschaften.

Die Vorteile dieser Angebote sind vor allem diese drei:

  1. günstigere jährliche Kreditzinssätze
  2. längere Laufzeiten
  3. schnelle Prüfungsverfahren und Kreditvergaben

Wer herausfinden möchte, welchen Nutzen der Staatsdienst für Antragsteller haben kann, sollte sich einmal die Angebote für die Kfz-Haftpflichtversicherung anschauen. Auch und gerade an dieser Stelle winken abgesehen von Darlehen für Angestellte günstige Gelegenheiten. Einsparungen von 20 Prozent im Vergleich zum Normaltarif sind keine Seltenheit. Auch bei Mobilfunktarifen und anderen Vertragsmodellen locken Anbieter Angestellte im Öffentlichen Dienst mit speziellen Bedingungen. Und solche Chance wollen selbstverständlich genutzt werden.

Die genannten Beamtenkredite von Versicherungen als Darlehen für Angestellte von Behörden und ähnlich gestellten Arbeitgebern (THW, Rettungsdienste, Schul- und Hochschul-Mitarbeiter u.v.a. Berufsgruppen!) erweisen sich in vielen Fällen als Glücksfall.

→ Auch ohne Beamtenstatus kann sich der Antrag für Beamtendarlehen lohnen!

Lassen Sie sich nicht vom Namen der Angebote abschrecken. Gerade Angestellte, die schon lange für den Staat (mit welchem beruflichen Status auch immer) tätig sind, können sich Möglichkeiten ergeben, an die Sie zunächst vielleicht nicht gedacht haben.

Darlehen für Angestellte aus dem Internet?

Mit vermeintlichen Rabatten beim Kreditzins locken viele Anbieter im Internet, so zum Beispiel Direktbanken, aber auch Kreditvermittlungsportale. Letztere vermitteln nicht nur Darlehen für Angestellte von deutschen Anbietern. Auch manches ausländische Kreditmodell wird dort empfohlen. Solche Offerten sind aber mit Vorsicht zu genießen, da in den Kreditverträgen zum Teil Klauseln zu finden sind, die zulasten der Kunden gehen und aus gutem Grund nach deutschem Kreditwesengesetz nicht zulässig wären. Wer dennoch im Ausland nach Finanzierungen sucht – etwa wegen einer schlechten Bonität – sollte die Konditionen ausgiebig studieren und nicht vorschnell einen Vertrag unterschreiben.

Vorbildliche Kreditwürdigkeit kann Zinsvorteile einbringen

Wer eine gute Kreditwürdigkeit vorweisen kann, kann diese Bonitäts-Vorteile bei Darlehen für Angestellte voll und ganz ausspielen. Denn die Bonitätsprüfung ist obligatorisch. Sie wirkt sich bei einer Vielzahl von Krediten für Angestellte und andere Kunden sogar unmittelbar auf die berechneten Kreditzinsen aus, der Begriff „bonitätsabhängig“ sollte deshalb immer im Mittelpunkt eines Kreditvergleichs stehen. Erwähnt sei: Es gibt auch Festzinsangebote am Markt. Hier kommt die Bonität zwar zum Tragen, sie entscheidet aber nicht über die Höhe des jährlichen Effektivzinssatzes für die Wunschfinanzierung.

Weitere Vorteile von Darlehen für Angestellte bei Filial- oder Direktbanken sind neben längeren Laufzeiten oder Zins-Rabatten:

  • verlängerte Widerrufsfristen (meist bis vier Wochen)
  • kostenlose Sondertilgungen
  • gebührenfreie vorfällige Rückzahlung
  • optionale Stundungen bei Zahlungsproblemen

Besonderheiten wie die genannten sind aber keineswegs nur bei speziellen Angestellten-Krediten zu finden. Auch „normale“ Bankkunden dürfen auf solche Extras hoffen, wenn sie nur genau genug vergleichen. Wichtig ist außerdem bei ausnahmslos jeder Finanzierung, dass die Einkommensverhältnisse und Kreditsummen zueinander passen. Zumal: Unter den Oberbegriff „Öffentlicher Dienst“ fallen nicht nur Angestellte mit unbefristeten Arbeitsverträgen. Darüber hinaus gibt es Tausende Angestellte mit durchschnittlichen Gehältern und befristeten Verträgen. Selbst im „Ö.D.“ stehen Verträge, die durch Dienstherrn immer wieder neu mit einer überschaubaren Frist verlängert werden, seit längerem bereits in der Kritik. Die Zahl der Klagen gegen diese Praxis der Arbeitgeber steigt stetig. Für die Kreditaufnahme sind solche Befristungen logischerweise ein Knackpunkt.

Und so wird abermals deutlich, dass Darlehen für Angestellte nicht immer unter positiven Vorzeichnen erhältlich sind. Unbefristete Kunden sind Banken aufgrund der guten Rückzahlungsfähigkeit beliebter als Antragsteller, die lediglich einen Zeitvertrag ihres Arbeitgebers vorweisen können.

Geld vom Arbeitgeber über Darlehen für Angestellte?

Wir haben als gesehen: Darlehen für Angestellte können recht unterschiedlich aussehen. Und auch der Begriff des Angestellten kann verschieden definiert werden. Für Angestellte in der Privatwirtschaft haben sich über die Jahre ebenfalls besondere Angebote entwickelt gemeint sind hier sogenannte „Arbeitgeberdarlehen“. Wie Unternehmen können auch Mitarbeiter in finanziell schwierige Situationen geraten. Ähnlich wie die klassische Kreditaufnahme bei einer Bank können Arbeitgeberkredite als Darlehen für Angestellte zur Lösung der Probleme beitragen. Reicht das Einkommen mal wieder nicht aus, kann eine Finanzspritze vom Chef/Arbeitgeber eine große Hilfe sein. Wer keinen Lohnvorschusses erbitten möchte, weil das Geld in diesem Fall später erneut fehlen wird, kann mit der Firma ein Arbeitgeberdarlehen vereinbaren. Gerade solche Darlehen für Angestellte punkten im Kreditvergleich durch einige Vorzüge.

So gelingt der Abschluss eines Kreditvertrags in aller Regel unbürokratischer und schneller als bei normalen Bankkrediten oder Beamtendarlehen von Versicherungsgesellschaften. Natürlich sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein gutes Verhältnis zueinander haben, damit sich solche Modelle als echte Alternative erweisen können. Ist das Arbeitsverhältnis durch Probleme wie Abmahnungen vorbelastet, bekommen Sie vermutlich eher keinen Kredit übers Unternehmen.

Finanzierungen sind reine Kulanzleistungen der Arbeitgeber

Besonders einfach wäre es wie erwähnt in vielen Fällen, wenn Angestellte um eine etwas frühere Auszahlung von Lohn und Gehalt bitten. Bei kleinen Engpässen kann dies ein guter Weg sein. Gleiches gilt für Abschlagszahlungen. Bei größeren Bedarf aber ist ein richtiges Darlehen für Angestellte von der Firma die bessere Wahl. Auszahlungen erfolgen oft zusammen zum nächstem Abrechnungstermin. Selbst im Vergleich zu einem größeren Darlehen für Angestellte von der Hausbank kann das Arbeitgeberdarlehen besser abschneiden. Ein neues Auto können Sie zum Beispiel schneller kaufen, wenn Ihr Chef das nötige Kapital zur Verfügung stellt, als wenn Sie erst einige Tage auf die Kreditprüfung durch eine Bank warten müssen.

→ Wichtig: Weder auf Arbeitgeberkredite noch Vorauszahlungen gibt es einen Rechtsanspruch!

Wer ein Arbeitgeber angeboten bekommt, darf sich durchaus glücklich schätzen, denn Unternehmen sind nicht dazu verpflichtet, Darlehen für Angestellte und andere Mitarbeiter bereitzustellen. In gewisser Weise kann die Bereitschaft zur Kreditvergabe an die Belegschaft also als Hinweis auf das gute Verhältnis zum Chef verstanden werden. Zudem werden höchstwahrscheinlich nur wirtschaftlich gut aufgestellte Firmen Geld verleihen. Last but not least sind Arbeitgeberdarlehen auch ein Zeichen der Anerkennung und können aus Expertensicht sogar der Motivation dienen. Denn: Tut mein Arbeitgeber etwas für mich, möchten Angestellte sicher eine Gegenleistung erbringen.

Nie auf Verträge beim Angestelltenkredit vom Arbeitgeber verzichten

Einem Missverständnis sollten Geldgeber und Kreditnehmer bei solchen Darlehen für Angestellte nicht zum Opfer fallen: dem Verzicht auf einen korrekten Vertrag für die Geldleihe. Faktisch werden Arbeitgeberdarlehen aus Sicht des Gesetzgebers identisch wie normale Finanzierungen aus der Bankenbranche gehandhabt. Die entsprechende rechtliche Grundlage hierfür finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 488 ff.). Die wichtigen Rahmenbedingungen sollten dringend festgehalten werden. Wobei dies nicht nur gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern auch für beide Parteien sinnvoll ist, um möglichen Schwierigkeiten an anderer Stelle vorzubeugen. Sollte das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer später problematisch werden, könnte es sonst zu Auseinandersetzungen kommen – schlimmstenfalls sogar juristischer Art und Weise. Die Gesetzeslage sieht ohnehin im Einzelfall sogar (siehe → §§ 491 ff. BGB) vor, dass Vorschriften einzuhalten sind, die im Hinblick auf etwaige Formschriften und Pflichten zur Information der Geldempfänger relevant sind. So können Darlehen für Angestellte vom Arbeitgeber also einmal mehr vergleichbar mit klassischen Verbraucherkrediten von einer Bank, Vermittlungsportalen oder Online-Portalen sein, bei denen Darlehen von privat an privat vergeben werden.

Gleiche Rechtsgrundlage wie bei normalen Verbraucherkrediten

Damit eine rechtliche Gleichstellung mit Verbraucherkrediten gegeben ist, müssen die vom Arbeitgeber erhobenen Zinssätze den marktüblichen Konditionen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses entsprechen. Fällt der Zinssatz für Darlehen geringer aus, können die Sondervorschriften für Verbraucherkreditverträge (nach § 491 Abs. 2 Nr. 4 BGB) nicht berücksichtigt werden. Ohne Allgemeine Geschäftsbedingungen jedenfalls läuft nichts bei derartigen Darlehen für Angestellte. Diese dürfen grundsätzlich keinerlei Formulierungen und Klauseln beinhalten, die dem Arbeitnehmer zum Nachteil gereichen könnten.

Eine große Rolle nimmt bei Arbeitgeberdarlehen über die genannten Aspekte hinaus die steuerrechtliche Komponente ein. Im Falle eines Vertragsabschlusses zu marktüblichen Bedingungen wirken sich Darlehen von der Firma weder positiv noch negativ auf die Lohn- sowie Einkommenssteuer aus. Als sogenannter „geldwerter Vorteil“ können Zinsen unterhalb des Marktniveaus bewertet werden. Diese Einordnung würde zur Steuerpflicht.

→ Klare Empfehlung: Verträge sollten von Experten auf Korrektheit geprüft werden!

Aufgrund der unklaren beziehungsweise komplizierten Bedingungen bezüglich möglicher Freigrenzen bei der potenziellen Besteuerung sind Juristen der entsprechenden Fachrichtung oder Steuerberater die richtige Anlaufstelle für Vertragsprüfungen. Vielfach beschäftigen größere Unternehmen eigene Spezialisten, sodass keine zusätzlichen Kosten im Rahmen des Vertragsabschlusses entstehen müssen.

Wie werden Darlehen für Angestellte vom Arbeitgeber zurückgezahlt?

Für Kreditnehmer ist unter anderem erwähnenswert, dass die gesetzlich vorgegeben Grenzen für Pfändungen auch bei diesen Darlehen für Angestellte gelten. Niemand denkt gerne an den Ernstfall – also eine Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz – dennoch ist es wichtig, auch diese Aspekte im Hinterkopf zu behalten. Generell werden Rückzahlungen und Tilgungen in vielen Fällen wie normale Verbraucherkredite abgeschlossen. Will heißen: Kreditnehmer begleichen ihre Schulden beim Arbeitgeber in monatlichen Raten.

Was passiert, wenn ich meinen Job aufgebe?

Genau zu vereinbaren ist, ob bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses (durch Kündigung, Auflösung des Arbeitsvertrags oder zum Ende einer Arbeitsbefristung) für Darlehen automatisch eine Fälligkeit in Kraft tritt. Normalerweise müssen Ex-Mitarbeiter nicht direkt die Restschuld begleichen. Es sei denn, es gibt Vereinbarungen in dieser Richtung im Vertrag. Auch können Unternehmen eventuell von einem per Gesetz festgelegten dreimonatigen Kündigungsrecht Gebrauch machen, welches ebenfalls im BGB geregelt wird. Auch in diesem Punkt sollten Mitarbeiter und Geldgeber im eigenen Interesse möglichst präzise Formulierungen verschriftlichen. Die besagte „unangemessene Benachteiligung“ des ehemaligen Mitarbeiter wird in der Regel dazu führen, dass Forderungen zu sofortigen Rückzahlung der vollen Restkreditsummen von Gerichten eher für unwirksam erklärt werden.

Finanzierungsoption trotz Ablehnung bei Banken

Arbeitgeberkredite können als Darlehen für Angestellte immer dann ein guter Weg sein, wenn sie – etwa wegen bereits bestehender Belastungen oder einer nicht ausreichenden Kreditwürdigkeit – am normalen Kreditmarkt sehr hohe Kosten zu erwarten haben. Arbeitgeberdarlehen und Personalkredite sind in diesem Bereich zwei Begriffe für dasselbe Produkt. Wer Glück hat, erhält das gewünschte Darlehen vielleicht sogar zinslos, auch dann handelt es sich um einen geldwerten Vorteil, der steuerrechtliche Folgen haben wird.

Arbeitgeberdarlehen – gleiches Recht für alle Mitarbeiter?

Betont sei, dass Firmen nicht zur Kreditvergabe verpflichtet sind. Falls doch: Der oft thematisierte Gleichbehandlungsgrundsatz gilt im Übrigen auch für die Kreditvergabe. Erhält ein Beschäftigter firmenintern eine Finanzierung, können andere Angestellte ihrerseits Ansprüche anmelden – zu vergleichbaren Konditionen. Arbeitgeber werden sich deshalb genau überlegen, ob sie Anfragen zustimmen. Ablehnungen sind hingegen zulässig, wenn Antragsteller schon mit einer Verschuldung oder Lohnpfändung konfrontiert sind. In Unternehmen und Betrieben, die einen Betriebsrat haben, darf dieser ohne Wenn und Aber von seinem Mitbestimmungsrecht Gebrauch machen. Vieler sind Betriebsräte per Gesetz sogar mitbestimmungspflichtig. Der Grund: Preiswerte Mitarbeiterdarlehen haben bezüglich der Lohngestaltung im Unternehmen eine Bedeutung.

Verträge sollten alle wesentlichen Details umfassen

Auch die zuletzt genannten Knackpunkte sind abermals ein ausreichender Fingerzeig dahingehend, dass niemals auf eindeutige Verträge zu Darlehen für Angestellte verzichtet werden sollte. Welche Punkte ein Vertrag anführen muss, ist relativ einfach formuliert. Denn hier tauchen im Prinzip alle Vertragsmerkmale auf, die Bankkunden schon von typischen Verbraucherkrediten kennen.

Kreditgeber müssen beachten, dass zwingend die vereinbarte Verzinsung im Vertrag erscheint. Ist dies nicht der Fall, wird das Fehlen als Hinweis auf eine zinslose Mittelvergabe gewertet, sollte es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen. Allgemein gehören diese Details in den Vertrag zum Darlehen für Angestellte:

  1. die Kreditsumme
  2. die Laufzeit
  3. die Vereinbarung für die Zeit nach eventuellen Ende des Arbeitsverhältnisses
  4. die Modalitäten zur Verzinsung
  5. die Höhe der Raten (pro Monat oder anderen definierten Terminen)

Untersagt hat der deutsche Gesetzgeber für den Fall einer Trennung von Unternehmen und Mitarbeitern die Erhebung erheblicher Mehrbelastungen wie etwa deutlich höherer Zinszahlungen.

Kein Anspruch auf Zinsfreiheit nach Ende der Beschäftigung

Zulässig sind dafür Vereinbarungen, laut denen ehemalige Mitarbeiter einen marktüblichen Kreditzins zahlen Anstellungsende. Auch wenn Darlehen für Angestellte vormals sehr günstig oder gar zinslos waren. Je höher die Kreditsumme, desto wahrscheinlicher ist es im Übrigen, dass eine sofortige Rückzahlung der Restschuld nach dem Ausscheiden der Mitarbeiter aus dem Unternehmen vor Gericht für rechtswirksam erklärt wird. Etliche Urteile zur „unangemessenen Benachteiligung“ haben in den vergangenen Jahren die Position der Kreditnehmer gestärkt. Für Firmen, die Angestellten Kredite einräumen bedeutet dies, dass sie idealerweise direkt zumutbare Regelung für vorzeitige Rückzahlungen in Verträge aufnehmen. So ersparen sie sich unterm Strich selbst Mühen. Wie bei allen Finanzierungen müssen alle relevanten Vertragsdetails aufgelistet werden, zudem sind die Vereinbarungen zur Tilgung und Rückzahlung einzuhalten.

Wo gibt es besonders oft Darlehen für Angestellte?

Auch wenn im eigentlichen Sinne jedes Unternehmen Darlehen für Angestellte vergeben darf, finden sich solche Kredite doch in einigen Branchen gehäuft. Der Öffentliche Dienst ist einer dieser Bereiche. Zudem sind es oftmals Banken und andere Finanzdienstleister, deren Mitarbeiter günstig Geld vom Arbeitgeber bekommen können. Hier wie dort stellt der Personalkredit einen Ansatz dar, um der Belegschaft gegenüber Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Weiterhin eignen sich die Kredit zur Mitarbeiterbindung sowie der finanziellen Absicherung der Angestellten. Basis für verzinste Darlehen fürs Personal ist in der Mehrheit der Fälle der „Maßstabszinssatz“, der als Effektivzinssatz von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird. Von diesem Zinssatz werden mehr oder minder hohe Abschläge abgezogen.

→ Zweckbindung bei Darlehen für Angestellte vom Arbeitgeber ist zulässig!

Zur freien Verfügung stehen die Mitarbeiterdarlehen oft nicht. Stattdessen erfolgt die Vergabe der Mittel nicht selten für einen gezielten Zweck. Dieser Zweck kann zum Beispiel die Finanzierung eines Neubaus oder eines Immobilienkaufs sein. Auch berufliche Zwecke sind die Regel, hier seien Fortbildungen als typischer Fall genannt. Dass Zweckbindungen auftreten, darf nicht missverstanden werden. Was mit der Zweckbindung nicht gemeint ist: Der Arbeitgeber hat nicht das Recht, Kreditnehmern den Kauf von Produkten oder Leistungen aus dem Firmenportfolio zu finanzieren.

Aktienkauf über Darlehen vom Arbeitgeber finanzieren?

Wie so oft gibt es hierzulande eine rechtliche Ausnahme. Gezielte Kreditvergaben an Mitarbeiter mit dem Ziel, Geld für den Kauf von Unternehmensaktien zu erhalten, sind denkbar. Dies kann passieren, wenn ein baldiger Börsengang eines Unternehmens bevorsteht und die Belegschaft auf Basis eines Kredits an den erhofften Erfolgen teilhaben soll. Obligatorisch sind diesbezüglich Risikohinweise dem Darlehensnehmer gegenüber, dass Börsengänge auch zum Misserfolg und damit zu Verlusten führen können.

Ausnahmestellung für Organkredite von Unternehmen

Eine Sonderform eines Darlehens für Angestellte stellt der sogenannte Organkredit dar. Hier handelt es sich zwar im Grunde um einen Kredit vom Arbeitgeber. Jedoch regelt das deutsche Kreditwesengesetz (KWG) die Vergabe etwas anders als bei den schon vorgestellten Modellen. Organkredite sind ihrer Form nach Darlehen von einer Aktiengesellschaft. Sie vergibt Kredite dieser Art nicht an alle Angestellten. Vielmehr eignen sie die Darlehen für Angestellte in leitenden Positionen; auch Mitglieder des Vorstands, Unternehmens-Prokuristen oder Verwandte der genannten Gruppen (Ehepartner sowie minderjährige Kinder) können Organdarlehen nach vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrates (dies schreibt das deutsche Aktiengesetz vor) können auf diesem Wege Geld von einer AG erhalten.

Werden solche Angestelltendarlehen innerhalb der Finanzdienstleistungs- und Bankenbranche vergeben, sind üblicherweise Mitglieder der Geschäftsleitung oder der zuständigen Aufsichtsorgane die Zielgruppe. Einmal können auch in diesem Fall die genannten Angehörigen in den Genuss einer Finanzierung kommen – vorausgesetzt, es besteht eine „finanzielle oder personelle Verflechtung“ mit dem Unternehmen. Eine Besonderheit in diesem Bereich besteht darin, dass die Geschäftsleitungen Anträgen für ein solches Darlehen für Angestellte und Familienmitglieder einstimmig und die Aufsichtsorgane zumindest mehrheitlich ihre zustimmen müssen.

Unser Fazit zu Darlehen für Angestellte

Wir sehen also, dass es mehrere Wege zum Darlehen geben kann. Ob ich als Interessent nun eine Finanzierung über den Arbeitgeber oder bei einem Vermittler aus dem Internet oder von einer Filial- bzw. Direktbank erhalte – die Anforderungen an die Vorbereitung eines Antrags sind fast identisch. Gravierende Unterschiede hingegen können bei den maximalen Kreditsummen erkennbar werden. Langjährige verlässliche Mitarbeiter erhalten höchstwahrscheinlich mehr Geld, während erst seit kurzem Beschäftige vielleicht eher überschaubare Summen abrufen können. Bei Darlehen, die nicht betriebsintern, sondern bei Banken beantragt werden, lohnt sich der Kreditvergleich immer. Hier sind zudem regelmäßige Umschuldungen auf günstigere Finanzierungen machbar, sofern vorzeitige Rückzahlungen ohne hohe Vorfälligkeitsentschädigungen laut Kreditvertrag erlaubt sind.